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Der Simone de Beauvoir-Preis wird die Eine-Millionen-Unterschriften-Sammeln“ Kampagne aus Iran verliehen

Seit 2 Jahren wird in Frankreich der Simone de Beauvoir-Preis an Frauen oder Organisationen, die sich für die Rechte der Frau in aller Welt einsetzen, verliehen. Die Jurie ist von zwanzig internationalen Persönlichkeiten, darunter Philosophen/innen, Schriftsteller/innen, Soziologen/innen und Politiker/innen besetzt. Die Gründerin und Vorsitzender der Stiftung ist Frau Julia Kristeva bulgarisch/französische Philosophin und Autorin. 2008 gewann Taslime Nasrin, die Frauenrecht-Aktivistin in Bangladesh, diesen Preis. Dieses Jahr ist es die „Eine-Millionen-Unterschriften-Sammeln“ Kampagne aus Iran, der dieser Preis verliehen wird. Die Stiftung will betonen, dass der Kampf um die Rechte der Frauen nicht nur die westlichen Frauen betrifft, sondern eine internationale Angelegenheit ist.


In einem Interview mit Radio France hat Frau Kristeva erklärt, dass die Aktion der iranische Frauen eine einzigartiger Kampf ist, da sie nicht durch die Initiative einer bekannten Persönlichkeit zu Stande gekommen ist, und dass sich viele Frauen aus verschiedenen Schichten und mit verschiedenen Weltanschauungen bemühen, die einzelnen Frauen zu erreichen und sie persönlich über die diskriminierende Gesetze im iranischen Rechtssystem zu informieren. Frau Kriteva erklärte weiter, dass ihre Stiftung mit diesem Preis ihre Zuneigung und Solidarität mit den iranischen Frauen zum Ausdruck bringen möchte.

Übersetzt von Shokufeh Banaii



Quelle: Kampagne " Eine Million Unterschriften"

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Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran-Österreich
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