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Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran-Österreich



Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran-Österreich

Mit der Ablösung des Schah-Regimes wurde im Februar 1979 ein neues Kapitel in der jahrtausend- alten Geschichte des Iran aufgeschlagen. Jedoch die Hoffnung darauf, dass der Iran sich Richtung Freiheit, Demokratie und Humanität entwickeln möge, hat sich nicht bewahrheitet.

Der heutige Iran ist gekennzeichnet durch das Fehlen rechtstaatlicher Prinzipien einhergehend mit der Unterdrückung der Menschenrechte sowie der bürgerlichen Freiheitsrechte. Die Meinungs- Versammlungs- Presse- Informations- und Koalitionsfreiheit sind entweder gar nicht existent oder nur in einem sehr eingeschränkten Maß gewährt. Die menschliche Würde sowie die körperlich-geistige Integrität der Andersdenkenden bzw. –seienden werden nicht geachtet und gewahrt.

Das Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran versteht sich als eine überparteiliche, unabhängige Vereinigung. Die Grundlage seiner Tätigkeit bilden die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 1948 und der UN-Pakt über politische und bürgerliche Rechte vom 1966, die auch vom Iran unterzeichnet worden sind.

Das Komitee wurde im Jahre 1982 gegründet. Es hat die Unterstützung von prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Österreich genossen, die als Ehrenmitglieder dem Komitee beigetreten sind: Die Damen und Herren Dr. Heinz Fischer, Karl Blecha, Johanna Dohnal, Dr. Wendelin Ettmayer, Leopold Gratz, Dr. Hilde Hawlicek, Rosa Heinz, Dr. Josef Höchtl, Dr. Marga Hubinek, Dr. Heinrich Neisser, Dr. Günther Nenning, Dr. Jolanda Offenbeck, Ingrid Smejkal, Dr. Ludwig Steiner und Otto Tausig.

Zu den Aktivitäten des Komitees zählt u. a. die Unterstützung von hunderten politisch Verfolgten, die in Österreich eine Zuflucht gesucht haben. Das Komitee erhielt im Jahre 1995 den Bruno-Kreisky-Preis für seine Verdienste zur Verteidigung und Bewahrung der Menschenrechte.

Im Jahre 1998 wurde dem prominenten, langjährigen Gefangenen der Islamischen Republik Iran, Abbas Amirentezam (Regierungssprecher der ersten Regierung nach der Revolution) auf Empfehlung unseres Komitees als dem politischen Gefangenen des Jahres den Bruno-Kreisky-Preis zuerkannt.

Seit der Übernahme der Regierung durch die extremistischen Kreise um Herrn Ahmadinejad hat sich die Menschenrechtsituation in der Islamischen Republik Iran erheblich verschlechtert. Daher ruft das Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran alle demokratisch gesinnten Bürger Österreichs auf, für die Achtung der Menschenrechte in der Islamischen Republik Iran und die Verwirklichung der demokratischen Rechte ihrer Bürger einzutreten.

Mit diesem Appell bringen wir unsere Hoffnung zum Ausdruck, auf dass Sie uns beim Verfolgen dieses Anliegens moralisch wie praktisch unterstützen mögen.

Die Charta

Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran ist eine unabhängige Nicht-Regierungsorganisation(NGO), die durch eine Gruppe der in Österreich lebenden Iraner/Innen gegründet worden ist. Die Intention des Komitees besteht darin, die Menschenrechte im Iran sowie in anderen Ländern zu verteidigen.

Die gegenwärtige Situation in der Islamischen Republik Iran ist dadurch gekennzeichnet, dass die Menschenrechte ständig in breiter Front verletzt werden. In Anbetracht dessen, dass in der Islamischen Republik Iran Institutionen, die Willens und in der Lage sind, den Bürgern des Landes die Menschenrechte zu gewährleisten bzw. deren Verletzung zu verhindern fehlen, ist die Unterstützung der demokratischen Forderungen der iranischen Bürger seitens der Weltöffentlichkeit sowie nationaler wie internationaler Institutionen von eminenter Bedeutung.



Ziele des Komitees:

Propagierung der Prinzipien der Internationale Erklärung der Menschenrechte und die damit zusammenhängenden Konventionen. Initiierung des Diskurses und der Aufklärung über verschiedene Aspekte der fundamentalen Prinzipien der Menschenrechte im Hinblick auf ihre Etablierung als Normen im internationalen Rechtssystem. Ferner Forcierung der Bemühungen, um die Notwendigkeit der Verankerung dieser Normen als positives Recht in national-staatlichen Rechtssystemen aufzuzeigen.
Vermitteln von Informationen hinsichtlich der menschenrechtsrelevanten Ereignisse im Iran und andren Ländern via Massenmedien, ständiger Kontakt mit den Menschenrechtsorganisationen innerhalb des Iran und das Sammeln von direkten, zuverlässigen Erkenntnissen über die Situation der Menscherechte dort.
Bekanntmachung der Fälle von Menschenrechtsverletzungen in der I.R. Iran und Alarmierung der öffentlichen Meinung sowie Institutionen und Persönlichkeit, deren Unterstützung in diesem Zusammenhang wirksam sein kann.
Unternehmen von Anstrengungen mit dem Ziel der Vernetzung von Organisationen und Gruppierungen, die weltweit für die Wahrung der Menschenrechte eintreten.
Es ist evident, dass diese hehren Ziele durch die Solidarität und die Kooperation mit denjenigen erreicht werden kann, denen das Menschenrecht ein hohes Gut darstellt.




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Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran-Österreich
human-rights-iran.org