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UN-Menschenrechtsausschuss

rügt Birma, Nordkorea und Iran

Mi Nov 21, 2007
New York (Reuters) - Der Menschenrechtsausschuss der UN-Vollversammlung hat Birma, Nordkorea und den Iran gerügt. In einer Erklärung verurteilte das Gremium am Dienstag die Gewalt der birmanischen Militärregierung gegen friedliche Demonstranten. Nordkorea macht sich einer weiteren Resolution zufolge systematischer Menschenrechtsverletzungen schuldig. In einem anderen Beschluss äußerte der Ausschuss tiefe Sorge über Verstöße im Iran. Mehrere Entwicklungsländer kritisierten, dass das Gremium einzelne Staaten verurteile. Für solche Themen sei der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zuständig, sagte ein Vertreter Ugandas. Zudem sei ein Dialog über die Probleme effizienter als die "Verteufelung" bestimmter Länder. Irans UN-Botschafter Mohammed Chasai wies die Verurteilung der Islamischen Republik als Missbrauch der UN zurück. Auch die USA hätten zum Beispiel im Folterskandal um das irakische Gefängnis Abu Ghraib und im Gefangenenlager Guantanamo Menschenrechte verletzt, würden dafür aber nicht gerügt. Westliche Länder wie Großbritannien begrüßten die Beschlüsse dagegen. Die Resolutionen werden nun der Vollversammlung zugeleitet, die in der Regel die Entschließungen des Ausschusses bestätigt.



Quelle: http://de.today.reuters.com




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