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Menschenrechte/Nachrichten |
Iran: Ehebrecher gesteinigtQASWIN. In der nordwest-iranischen Provinz Qaswin ist ein Mann wegen angeblichem Ehebruch zu Tode gesteinigt worden. Trotz heftiger Proteste von Menschenrechtsorganisationen wurde Jafar Kiani in der Ortschaft Aghche Kand bis zu den Schultern in die Erde eingegraben und anschließend zu Tode gesteinigt. Seine Partnerin, mit der Kiani mehrere Jahre zusammenlebte, sollte ebenfalls gesteinigt werden. Der Vollzug wurde jedoch ausgesetzt. Nach der Hinrichtung von Kiani rechnet "Amnesty International" mit der Steinigung von Mokrammeh Ibrahim, die mit ihren drei Kindern seit 11 Jahren im Gefängnis sitzt, in "den nächsten Tagen". Die Menschenrechtsorganisation startete gestern eine weltweite Kampagne zugunsten der Frau. Ein Sprecher der iranischen Justiz bestätigte gestern die Hinrichtung Kianis, wies aber darauf hin, dass es auch unter den Richtern Widerstand gegen Steinigungen gebe, "da die Vorwürfe oft nur schwer zu beweisen seien". Nach den islamischen Rechtsvorschriften muss eine verbotene sexuelle Beziehung durch ein Geständnis der Beteiligten oder durch vier männliche Augenzeugen nachgewiesen werden. OÖnachrichten vom 11.07.2007 Quelle: http://www.nachrichten.at |
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