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Menschenrechte/Nachrichten |
Sorge um zum Tode verurteilte Journalisten im Iran
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" hat sich besorgt über den Gesundheitszustand von zwei zum Tode verurteilten Journalisten im Iran geäußert. Sie hätten seit 42 Tagen nur Wasser zu sich genommen, seien sehr schwach und hielten nicht mehr lange durch, erklärte Reporter ohne Grenzen am Freitag. Sie seien aus Protest gegen die Bedingungen im Sanandaj-Gefängnis in den Hungerstreik getreten.
In der Haftanstalt im kurdischen Nordwesten des Irans werden die beiden seit mehr als sechs Monaten festgehalten. "Wir machen den Chef des Justizsystems Shahroudi persönlich verantwortlich für den Gesundheitszustand dieser zwei Journalisten", erklärte die Organisation und sprach von entsetzlichen Zuständen im Gefängnis. Sie würden in Einzelhaft gehalten, und ihre grundlegenden Rechte würden verletzt. Die beiden Journalisten Hassanpour und Botimar waren für die Wochenzeitung "Asu" tätig, die 2005 wegen ihrer Berichterstattung über die angespannte Lage in der Provinz Kurdistan von den Behörden geschlossen wurde. Sie wurden im Juli wegen Verbrechen gegen den Islam und gegen den Staat zum Tode verurteilt, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA meldete. (APA,ag.) Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3010235 |
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