|
Menschenrechte/Nachrichten |
|
OMV zu Menschenrechte im Iran Wien (2.8.07): Wie am 1. August auf Glocalist Daily News berichtet, wird auf Menschenrechtsebene dzt. die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der OMV und dem Iran kritisch hinterfragt. Konkret geht es um zwei Journalisten, die von Tod und Folter durch das Iran-Regime bedroht sind. amnesty international (ai) hat beide Journalisten zu urgent cases erklärt. Die GRÜNEN fordern von der OMV klare Stellungnahme und Intervention (sh. dazu Bericht auf Glocalist Daily News >> www.glocalist.com/index.php ). Auf Nachfrage der Glocalist Medien hat die OMV folgendes Statement schriftlich vorgelegt, welches wir ungekürzt zitieren: "Die OMV setzt sich - unter anderem durch ihre Kooperation mit Reporter ohne Grenze für das Grundrecht der Meinungsfreiheit ein (Schaffung des "Press Freedom Awards for a Free Europe"). Selbstverständlich ist auch, dass wir uns als europäisches Unternehmen an alle geltenden nationalen, europäischen wie auch UN Regeln halten. Darüber hinaus haben wir unsere Wertvorstellung und Verantwortung klar definiert: Wir sind seit 2002 aktives Mitglied des UN Global Compact, der die Basis für den OMV Code of Conduct bildet. Die "Sphere of Influence" eines Unternehmens ist naturgemäß eine andere, als jene von Politik und die Diplomatie. Aus unserer Sicht können wir diesen Einflussbereich am besten in der Zusammenarbeit mit NGOs wahrnehmen, die sich gezielt für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Die OMV kooperiert und ist daher mit Menschenrechtsexperten (wie dem Boltzmann Institut für Menschenrechte) und anderen NGOs (Caritas, UNICEF) in regelmäßigem Kontakt und unterstützt diese bei Ihrer Arbeit. Wir werden diesen Weg sicherlich fortsetzen und weiter intensivieren. Es muss aber auch klar festgehalten werden, dass Unternehmen nicht für eine gesamte Bandbreite verantwortlich gemacht werden können, sondern dass gerade in gesellschaftsrechtlichen Fragen vor allem Politik und Diplomatie die Ansprechpartner sind." (Schreiben der OMV vom 1. August) Anzumerken ist, dass die ÖIAG 31.5% (Österr. Industrieholding AG, Austrian state holding company) der Aktien haltet, also die OMV dem politischen, staatlichen Bereich nicht so ferne steht. Statements von den angesprochenen NGOs und den GRÜNEN wurden bereits angefragt.
|
Home |
|
|