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Menschenrechte/Nachrichten |
Iran verbietet reformorientierte Zeitung
Paris - Das Verbot der reformorientierten Zeitung "Schark" im Iran ist im Ausland auf Kritik gestoßen. Die in Paris ansässige Organisation Reporter ohne Grenzen verurteilte am Dienstag das Vorgehen der Führung in Teheran und warf der Islamischen Republik zugleich vor, das "größte Gefängnis für die Presse im Nahen Osten" zu schaffen. Insgesamt säßen derzeit elf Journalisten in iranischen Haftanstalten ein. Der Iran müsse aufhören, Medienschaffende unter zwielichtigen Anschuldigungen zu verfolgen.
Von der iranischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. In der Vergangenheit wies die Führung ähnliche Vorwürfe aber stets zurück und erklärte, die Meinungsfreiheit werde gewährleistet. Die Zeitung "Schark" war am Montag verboten worden - es war bereits das zweite Mal seit Juli, dass ein regierungskritisches Blatt den Betrieb einstellen musste. Offenbar war ein Interview mit einer über Homosexualität schreibenden Dichterin der Auslöser. Homosexuelle Handlungen werden im Iran mit dem Tode bestraft. (rtr) Quelle: www.ksta.de |
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